Netzwerksicherheit
Netzwerksicherheit umfasst alle Maßnahmen, die ein Unternehmensnetzwerk samt Daten und angeschlossenen Geräten vor unbefugtem Zugriff, Angriffen und Störungen schützen.
Netzwerksicherheit bezeichnet alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die ein Unternehmensnetzwerk und die darin übertragenen Daten vor unbefugtem Zugriff, Manipulation und Ausfällen schützen. Sie betrifft das Firmennetz im Büro ebenso wie WLAN, Standortverbindungen, Fernzugänge und die Anbindung an Cloud-Dienste.
Aus welchen Bausteinen besteht Netzwerksicherheit?
- Firewall: Kontrolliert den Datenverkehr zwischen dem Internet, dem Firmennetz und einzelnen Netzbereichen.
- Segmentierung: Das Netz wird in getrennte Bereiche (zum Beispiel VLANs) unterteilt, etwa für Büro, Server, Telefonie und Gäste. Gelangt ein Angreifer in einen Bereich, kommt er nicht automatisch überall hin.
- Angriffserkennung und -abwehr: Systeme wie IDS/IPS erkennen auffälligen Datenverkehr und können ihn blockieren.
- Gesicherte Fernzugriffe: Ein VPN verschlüsselt die Verbindung von Homeoffice und Standorten.
- WLAN-Absicherung: Aktuelle Verschlüsselung, getrenntes Gästenetz und starke Zugangsdaten schützen drahtlose Zugänge.
- Zugangskontrolle: Nur bekannte und freigegebene Geräte und Personen erhalten Zugriff, ergänzt durch Multifaktor-Authentifizierung.
- Überwachung: Protokolle und Alarme zeigen Auffälligkeiten und Störungen.
Welche Gefahren gibt es?
Typische Risiken sind offene oder falsch konfigurierte Zugänge, veraltete Geräte und Firmware, schwach gesicherte WLANs, ungeschützte Fernzugänge und Schadsoftware, die sich im Netz ausbreitet. Besonders gefährlich ist es, wenn ein Netz flach aufgebaut ist: Ein einziges infiziertes Gerät kann dann viele andere erreichen.
Was bedeutet Zero Trust?
Das Konzept „Zero Trust“ geht davon aus, dass kein Gerät und keine Person automatisch vertrauenswürdig ist, auch nicht im eigenen Netz. Jeder Zugriff wird geprüft und auf das notwendige Maß beschränkt. Das ergänzt die klassische Absicherung an der Netzgrenze.
Worauf Sie achten sollten
- Netz dokumentieren: Wissen Sie, welche Geräte und Verbindungen es gibt?
- Bereiche trennen: Setzen Sie auf Segmentierung statt eines einzigen großen Netzes.
- Geräte aktuell halten: Spielen Sie Updates für Firewalls, Router und Switches ein.
- Zugänge begrenzen: Geben Sie nur frei, was gebraucht wird.
- Überwachung betreiben: Jemand muss Meldungen auch nachts und am Wochenende bewerten.
Netzwerksicherheit mit MKJC.NET
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