Unified Communications

Unified Communications bündelt Telefonie, Chat, Videokonferenz, E-Mail und Präsenzanzeige in einer Umgebung, damit Teams unabhängig vom Ort einfach zusammenarbeiten können.

Unified Communications (UC, zu Deutsch „vereinheitlichte Kommunikation“) bezeichnet die Zusammenführung verschiedener Kommunikationskanäle in einer gemeinsamen Umgebung. Telefonie, Chat, Videokonferenzen, E-Mail, Voicemail und Präsenzanzeige sind dabei miteinander verbunden, sodass Mitarbeitende über eine Oberfläche auf alle Kanäle zugreifen können. Wird auch die Zusammenarbeit an Dokumenten und in Teams einbezogen, spricht man von Unified Communications and Collaboration (UCC).

Welche Funktionen gehören dazu?

  • Telefonie: Anrufe, Weiterleitung und Anrufverteilung über IP-Telefonie, am Tischtelefon, am Computer oder per App.
  • Chat und Nachrichten: Einzel- und Gruppenchats für schnelle Abstimmung.
  • Video- und Telefonkonferenzen: Besprechungen mit Bildschirmfreigabe, unabhängig vom Standort.
  • Präsenzanzeige: Zeigt, ob Kolleginnen und Kollegen erreichbar sind.
  • Voicemail und E-Mail: Nachrichten werden zentral zugestellt, etwa als E-Mail-Anhang.
  • Integration: Anbindung an Anwendungen wie CRM oder an Kalender und Dateiablagen.

Welche Vorteile bietet Unified Communications?

Mitarbeitende sind unabhängig vom Ort erreichbar, ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Der Wechsel zwischen Anwendungen entfällt, Abstimmungen gehen schneller, und Informationen gehen seltener verloren. Zudem lassen sich Standorte und Teams einfacher verbinden. Häufig wird UC als Cloud-Dienst bezogen (UCaaS), wodurch eigene Hardware und Wartungsaufwand entfallen.

Wie hängen Unified Communications und Microsoft Teams zusammen?

Microsoft Teams ist eine verbreitete Plattform, die Chat, Videokonferenz und Zusammenarbeit bündelt. Mit angebundener Telefonie lässt sich Teams auch als vollwertige Telefonlösung nutzen. Ob eine Teams-Telefonie, eine klassische Cloud-Telefonanlage oder eine hybride Lösung am besten passt, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab.

Worauf Sie achten sollten

  1. Bedarf klären: Welche Kanäle nutzen Ihre Teams tatsächlich?
  2. Netzwerk prüfen: Sprach- und Videoqualität hängen von Bandbreite und Quality of Service ab.
  3. Datenschutz beachten: Prüfen Sie Speicherorte, Aufzeichnungen und Zugriffsrechte, und beteiligen Sie bei Bedarf den Betriebsrat.
  4. Sicherheit gewährleisten: Schützen Sie Konten mit Multifaktor-Authentifizierung und halten Sie Systeme aktuell.
  5. Mitarbeitende mitnehmen: Schulungen sorgen dafür, dass die Funktionen auch genutzt werden.

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